Überspringen zu Hauptinhalt

Programmübersicht (Änderungen vorbehalten)

Mittwoch, 25. März 2026

18.00 Uhr

Get together

Donnerstag, 26. März 2026

09.00-09.15 Uhr

Eröffnung / Begrüßung

09.15-09.45 Uhr

Festvortrag
Wer braucht gynäkologische Psychosomatik? Eine Reise durch die Welt der Frauenheilkunde

09.45-11.30 Uhr

Hauptvorträge 1
Geburtshilfe – zwischen klinischer Realität und psychischer Verarbeitung

11.30-12.00 Uhr

Kaffeepause

12.00-13.30 Uhr

Hauptvorträge 2
Körper und Gesellschaft – Die mehrfache Belastung von Frauen

13.30-14.30 Uhr

Mittagspause

14.30-16.00 Uhr

Hauptvorträge 3
Reproduktion & Ethik „Zwischen Selbstbestimmung und Struktur: Reproduktionsmedizin psychosomatisch betrachtet“

16.00-16.30 Uhr

Kaffeepause

16.30-18.00 Uhr

Workshop 1:
Rechtsmedizinische Aspekte in der gynäkologischen Praxis – Was tun?

Workshop 2:
Schwangerschaftsbeendigung im 2. Trimenon – Begleitung, Methodenwahl, Trauerverarbeitung

Workshop 3:
Schreiben hilft und inspiriert – Einführung in die kreative Schreibtherapie

18.00-18.15 Uhr

Pause

18.15-19.30 Uhr

Mitgliederversammlung DGPFG e.V.

Freitag, 26. März 2026

09.00-10.30 Uhr

Hauptvorträge 4
Die Welt im Wandel

10.30-11.00 Uhr

Kaffeepause

11.00-12.30 Uhr

Forum Hebammenwissenschaften

Interdisziplinäres Forum „Gynäkologie trifft Justiz“

Junges Forum „Junior meets Senior“

12.30-13.30 Uhr

Mittagspause

13.30-15.00 Uhr

Sessions Freie Vorträge

15.00-15.30 Uhr

Kaffeepause

15.30-17.00 Uhr

Workshop 4:
Vorstellung der interdisziplinären S1-Leitlinie „Empfehlungen zur Betreuung und Versorgung von weiblichen Betroffenen sexualisierter Gewalt“

Workshop 5:
Film und Psychoanalyse – The Room Next Door von Pedro Almodóvar

Workshop 6:
Let’s talk about Gewalt

19.00 Uhr

Gesellschaftsabend

Samstag, 28. März 2026

09.00-10.30 Uhr

Hauptvorträge 5
Frauenperspektiven

10.30-11.00 Uhr

Kongressabschluss / Preisverleihung

11.00-11.30 Uhr

Kaffeepause

11.30-13.00 Uhr

Workshop 7:
Schwangerschaftsabbruch und Stigmatisierung, Erkenntnisse aus der ELSA-Studie

Workshop 8:
Vulvodynie und Beckenbodenschmerz

Workshop 9:
Kinder- und Jugendgynäkologie und sensible Beckenbodentherapie in der Pädiatrie

Legende

Sessions

Foren

Workshops

Eröffnung / Abschluss

Weitere Veranstaltungen

Rahmenprogramm

Programm (einschließlich Abstracts Workshops)

Mittwoch, 25. März 2026

18.00 Uhr
Get together
(kostenfrei – Anmeldung erforderlich)

Donnerstag, 26. März 2026

09.00 – 09.15 Uhr
Kongresseröffnung

09.15 – 09.45 Uhr
Festvortrag: Wer braucht gynäkologische Psychosomatik? Eine Reise durch die Welt der Frauenheilkunde
Wolf Lütje, Hamburg; Andrea Hocke, Bonn

09.45 – 11.30 Uhr
Hauptvorträge 1:
Geburtshilfe – zwischen klinischer Realität und psychischer Verarbeitung
Selbstbestimmung im Kreissaal – die Wunschsectio: ein medizinisch-psychosomatisches Dilemma?
Holger Maul, Hamburg
Peripartale Depressionen- Früherkennung und Behandlungsnetzwerke
Susanne Simen, Nürnberg
Stille Signale, laute Folgen: Peripartale psychische Störungen in Bindung und Partnerschaft
Kerstin Weidner, Dresden
Mutter-Kind Beziehung im Kontext postpartaler Depressionen und Angststörungen
Corinna Reck, München

09.45 – 11.30 Uhr
Kaffeepause

12.00 – 13.30 Uhr
Hauptvorträge 2:
Körper und Gesellschaft – Die mehrfache Belastung von Frauen
Psychosomatische Ursachen bei chronischem Unterbauchschmerz
Friederike Siedentopf, Berlin
Ärztin – Frau – Mutter, Rollenkonflikte im 21. Jahrhundert
Mechthild Neises, Aachen
Umgang mit Suchtpatientinnen
Marcus Riemer, Halle (Saale)

13.30 – 14.30 Uhr
Mittagspause

14.30 – 16.00 Uhr
Hauptvorträge 3:
Reproduktion & Ethik „Zwischen Selbstbestimmung und Struktur: Reproduktionsmedizin psychosomatisch betrachtet“
„Krankheit und Liebesentzug“ (1986). Sind Christa Wolfs Fragen an die Psychosomatik und Fortpflanzungsmedizin 40 Jahre später beantwortet?
Matthias David, Berlin
GenZ – Reproduktive Perspektiven im digitalen Zeitalter
Maren Goeckenjan-Festag, Dresden
„Social Freezing“ und Kinderwunschbehandlung bei geplanter Singlemutterschaft
Julka Weblus, Berlin
Eizellspende und Leihmutterschaft: Machbarkeit und Grenzen
Heribert Kentenich, Berlin

16.00 – 16.30 Uhr
Kaffeepause

16.30 – 18.00 Uhr
Workshop 1:
Rechtsmedizinische Aspekte in der gynäkologischen Praxis – Was tun?
Carolin Richter, Halle (Saale)

Der Workshop vermittelt praxisnah, wie rechtsmedizinisch relevante Befunde in der gynäkologischen Versorgung – sowohl stationär als auch ambulant – sicher und damit gerichtsfest dokumentiert werden. Fokus wird dabei auch auf die Grenzen des eigenen fachlichen Handelns gelegt. Zudem wird das Konzept der vertraulichen Spurensicherung in Sachsen-Anhalt erläutert, inklusive Zugangswege, Ablauf und Umsetzung. Ziel ist es Unsicherheiten im Umgang mit Gewaltbetroffenen abzubauen und Handlungssicherheit im klinischen Alltag zu vermitteln.

Workshop 2:
Schwangersbeendigung im 2. Trimenon – Begleitung, Methodenwahl, Trauerverarbeitung
Jana Maeffert, Berlin; Anne Achtenhagen, Berlin

Eine Schwangerschaftsbeendigung im 2. Trimester ist für die Betroffenen praktisch immer eine Ausnahmesituation. In den überwiegenden Fällen ist aus einer gewünschten Schwangerschaft eine unglücklich verlaufende geworden. Seltener führen psychische oder soziale Bedingungen zur Verlängerung einer ungewollten Schwangerschaft über die Frist der Beratungsregelung hinaus. In Deutschland wird die operative einzeitige Beendigung nach der 14. Schwangerschaftswoche sehr viel seltener angeboten als in Nachbarländern, obwohl sie eine sichere Alternative zur stationären medikamentösen Methode ist. Für die Betroffenen ist aber die Wahl der Methode und der Begleitung ein entscheidender Faktor, um die Situation gut verarbeiten zu können. In diesem Seminar werden die unterschiedlichen Methoden dargestellt sowie Anregungen gegeben, wie eine gute Begleitung gelingen kann.

Workshop 3:
Schreiben hilft und inspiriert – Einführung in die kreative Schreibtherapie
Julia Schwerdtfeger, Hannover

Die kreative Schreibtherapie ist eine ressourcenorientierte und resilienzfördernde Methode für Menschen in und nach belastenden Lebensereignissen. Bei schweren Erkrankungen, privaten Problemen, beruflichen Konflikten oder anderen traumatischen Erlebnissen können gezielte Schreibimpulse dazu beitragen, Gedanken, Gefühle und Erfahrungen besser zu artikulieren und konstruktiv mit den individuellen Herausforderungen umzugehen.
Für Berufstätige im medizinischen oder sozialen Bereich bietet die Schreibtherapie eine gute Möglichkeit der emotionalen Entlastung in beruflich schwierigen Situationen und kann so im Sinne einer Burnout-Prophylaxe wirken.
Nach einer Einführung in die Grundlagen der kreativen Schreibtherapie gebe ich Ihnen anhand von konkreten Beispielen Einblicke in die schreibtherapeutische Arbeit mit ihren unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten. Außerdem werden wir in diesem Workshop einige kurze Schreibübungen verfassen und vorlesen. Dafür benötigen Sie keinerlei Vorkenntnisse, nur Stift, Papier und eine Portion Neugierde.

18.15 – 19.30 Uhr
Mitgliederversammlung der Deutschen Gesellschaft für Psychosomatische Frauenheilkunde und Geburtshilfe e.V.

Freitag, 27. März 2026

09.00 – 10.30 Uhr
Hauptvorträge 4:
Die Welt im Wandel
Nachhaltige Frauengesundheit – Psychosomatik in der Gynäkologie und Geburtshilfe aus der juristischen Perspektive
Katja Nebe, Halle (Saale)
TBD
Eva Kantelhardt, Halle (Saale)
Warum glauben wir nicht, was wir wissen? – Frauengesundheit und Klimakrise
Ekkehard Schleußner, Jena
  
10.30 – 11.00 Uhr
Kaffeepause

11.00 – 12.30 Uhr
Forum Hebammenwissenschaften – Gelingende Kommunikation im Kontext Geburt – interprofessionell reflektieren, traumasensibel handeln
Sabine Striebich, Halle (Saale); Wolf Lütje, Hamburg

Kommunikation kennt keine Meisterschaft. Gerade rund um die Geburt gilt es ergebnisoffen und trauma- und kultursensibel zu beraten und zu begleiten. Hierzu sollten alle Beteiligten zum Perspektivenwechsel bereit und geschult sein. In diesem interaktiven und interprofessionellen Workshop geht es um die Analyse vorgegebener Fälle in Kleingruppen, welche anschließend im Plenum diskutiert werden. Ziel ist es Sensibilität für die Macht der (Körper-)Sprache zu entwickeln, die eigenen Kommunikationsgewohnheiten zu spiegeln und eine diesbezügliche Fehlerkultur zu entwickeln.

Kommunikation kennt keine Meisterschaft – sie erfordert Aufmerksamkeit, Selbstreflexion und das Bewusstsein für ihre Wirkung. Rund um Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett ist sie entscheidend für Gesundheitsförderung, Beteiligung und Vertrauen. In diesem interaktiven, praxisorientierten Workshop analysieren Hebammen, Ärztinnen und Ärzte, Psychologinnen und Studierende gemeinsam komplexe Fallbeispiele. In Kleingruppen werden Kommunikationsprozesse, Entscheidungsfindung und Rollenverständnisse diskutiert, um förderliche Faktoren gelingender interprofessioneller Zusammenarbeit zu erkennen. Im Plenum werden die Ergebnisse gespiegelt und Bezüge zu traumasensibler Haltung, Macht- und Körpersprache sowie einer gesundheitsfördernden Fehlerkultur hergestellt. Ziel ist die Stärkung einer reflektierten, partizipativen Kommunikationspraxis im geburtshilflichen Team.

Interdisziplinäres Forum „Gynäkologie trifft Justiz“

Junges Forum „Junior meets Senior“

12.30 – 13.30 Uhr
Mittagspause

13.30 – 15.00 Uhr
Freie Vorträge

15.00 – 15.30 Uhr
Kaffeepause

15.30 – 17.00 Uhr
Workshop 4:
Vorstellung der interdisziplinären S1-Leitlinie „Empfehlungen zur Betreuung und Versorgung von weiblichen Betroffenen sexualisierter Gewalt“
Nicole Balint, Berlin; Lina Fryszer, Berlin

Im Rahmen des Workshops werden wir Ihnen die interdisziplinäre S1-Leitlinie „Empfehlungen zur Betreuung und Versorgung von weiblichen Betroffenen sexualisierter Gewalt“ vorstellen. Einzelne Themen werden wir genauer besprechen.

Workshop 5:
Film und Psychoanalyse – The Room Next Door von Pedro Almodóvar
Vivian Pramataroff-Hamburger, München

Anhand dieses aktuellen Films, der sich mit dem Umgang mit einer terminalen Krebserkrankung beschäftigt, möchten wir aus filmpsychoanalytischer Perspektive aufzeigen, wie Zuschauerreaktionen auf das filmische Kunstwerk aufgegriffen und in die Analyse der unbewussten Filmwirkung einbezogen werden können.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind nach der Filmvorführung herzlich eingeladen, ihre spontanen Reaktionen zu teilen und diese gemeinsam mit unseren psychoanalytischen Impulsvorträgen zu diskutieren.

Workshop 6:
Let’s talk about Gewalt
Claudia Schumann-Doermer, Northeim; Eva Heimke, Magdeburg

Einleitend wird die AG „Gewalt und Trauma“ der DGPFG vorgestellt: Wie hat sich das entwickelt? Wer macht mit, was machen wir? Welche Pläne gibt es für die Zukunft?
Der zweite Input beschreibt die Kooperation zwischen einer Hebammenpraxis, einer psychotherapeutischen Praxis und der Universitätsklinik in Magdeburg; es geht um die Zusammenarbeit bei psychischen Erkrankungen während der Schwangerschaft, bei Geburtstrauma oder auch postpartalen Störungen.
Im dritten Teil geht es um Wording, um die Macht der Sprache: „Gewalt in der Geburtshilfe“ – führt das eher zu Schuldzuweisungen, zu Abwehr statt zu gemeinsamem Bemühen? Wie machen wir uns unseren Patient*innen verständlich und können sie unterstützen?
In diesem Workshop wollen wir mit Ihnen ins Gespräch kommen. Bringen Sie mit, was Sie kümmert und worum Sie sich kümmern.

19.00 Uhr
Gesellschaftsabend
Bergschenke Halle

Samstag, 28. März 2026

09.00 10.30 Uhr
Hauptvorträge 5:
Frauenperspektiven
leiben und leben. Ein psychosomatisches Grundkonzept zu Frau.Körper.Seele.
Barbara Maier, Wien
Zyklusabhängige Gehirnaktivierung – Emotion, Impulsivität und Depression.
Oliver Tüscher, Halle (Saale)
Zwischen Verlust und Neubeginn: Elterliche Verarbeitung nach einer Totgeburt
Susan Garthus-Niegel, Dresden

10.30 – 11.00 Uhr
Kongressabschluss / Preisverleihung

11.00 – 11.30 Uhr
Kaffeepause

11.30 – 13.00 Uhr
Workshop 7:
Schwangerschaftsabbruch und Stigmatisierung, Erkenntnisse aus der ELSA-Studie
Daphne Hahn, Fulda

Im Rahmen der ELSA-Studie („Erfahrungen und Lebenslagen ungewollt Schwangerer. Angebote der Beratung und Versorgung“, 2020–2024) wurden Frauen, die eine ungewollte Schwangerschaft erlebt und abgebrochen haben, zu ihren Stigmatisierungsgefühlen, -erwartungen und -erfahrungen befragt. Dabei standen drei Formen von Stigmatisierung im Fokus: internalisierte, antizipierte und erlebte Stigmatisierung.
Im Workshop werden zentrale Ergebnisse dieser Befragung vorgestellt. Er wendet sich an Frauenärzt*innen, Hebammen und andere Berufsgruppen, die ungewollt Schwangere begleiten. Gemeinsam wollen wir diskutieren, welche Strategien und Ansätze entwickelt werden können, um solche Stigmatisierungen abzubauen und betroffene Frauen besser zu unterstützen. Der Workshop bietet Raum für Austausch, neue Erkenntnisse und die Entwicklung konkreter Handlungsmöglichkeiten.

Workshop 8:
Vulvodynie und Beckenbodenschmerz
Andrea Hocke, Bonn

Als Vulvodynie bezeichnet man Schmerzen im Bereich der Vulva, die länger als drei Monate anhalten. Oft erhalten Frauen bei anhaltenden Schmerzen immer wieder Antimykotika oder Antibiotika ohne Indikation und ohne Beschwerdelinderung. Zusätzliche Schmerzen im Bereich des Beckenbodens und andere funktionelle Körperbeschwerden sind häufig. Die Lebensqualität und auch die sexuelle Gesundheit sind eingeschränkt. Hilflosigkeit auf Seiten der Betroffenen, aber auch auf Seiten der BehandlerInnen ist die Regel. Vor dem Hintergrund eine ganzheitlichen Ansatzes will das Seminar Grundlagenwissen und Zusammenhänge vermitteln. Eine multimodale Behandlung kann helfen.

Workshop 9:
Kinder- und Jugendgynäkologie und sensible Beckenbodentherapie in der Pädiatrie
Nicole Balint, Berlin; Daniela Hönninger, Freiburg

Kinder und Jugendliche in der gynäkologischen Sprechstunde und der Beckenbodentherapie erfordern eine besonders sensible Herangehensweise. Gute Rahmenbedingungen, altersentsprechende Kommunikation, Darstellungen und Angebote erleichtern den Kontakt und sind Voraussetzung für einen sicheren Umgang. Im Seminar werden außerdem Grenzen der Therapie und Möglichkeiten des interdisziplinären Arbeitens vorgestellt.

An den Anfang scrollen